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Flammenkuchen mit Lachs und Schnittlauch – knusprig, cremig, schnell gemacht

  • 15. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit
Flammenkuchen mit Lachs und Schnittlauch

Es gibt Tage, an denen muss es einfach unkompliziert sein. Kein großes Brimborium, kein Chaos in der Küche, kein „Ich brauche jetzt fünf exotische Zutaten, die ich garantiert nicht im Haus habe“. Genau für solche Momente ist dieser Flammenkuchen mit Lachs und Schnittlauch gemacht.


Er ist cremig, knusprig, frisch – und gleichzeitig so einfach, dass du dich fast wunderst, warum du nicht viel öfter Flammenkuchen selber machst. Und weil er glutenfrei ist und trotzdem super knusprig wird, ist er perfekt für alle, die auf Gluten verzichten möchten oder müssen.


Das Geheimnis: Ein schneller Teig mit Flohsamenschalenpulver, der sich wunderbar kneten lässt und beim Backen eine schöne Textur bekommt.



Zutaten


Für den Teig

  • 200 ml lauwarmes Wasser

  • 1 TL Flohsamenschalenpulver

  • 200 g helles glutenfreies Mehl (z. B. Hammermühle)

  • ca. 35 g zusätzliches Mehl nach Bedarf, bis die Konsistenz passt.

    Alternativen: glutenfreies Pizzamehl, glutenfreies Mehl für Brot

  • 1 Prise Salz

  • 3 EL Olivenöl


Für den Belag

  • 150 g Schmand

  • Salz und Pfeffer

  • ½ rote Zwiebel (in dünne Scheiben geschnitten)

  • 80–100 g Räucherlachs

  • 1 Handvoll frischer Schnittlauch (in Röllchen geschnitten)



Flammenkuchen zubereiten


1. Teig vorbereiten – der wichtigste Schritt

Zuerst das lauwarme Wasser in eine Schüssel geben und das Flohsamenschalenpulver einrühren. Am besten nimmst du einen Schneebesen – damit löst sich alles wunderbar auf und klumpt nicht.


Jetzt lässt du die Mischung 2–3 Minuten quellen. Sie wird leicht gelartig und das ist genau das, was wir wollen: Flohsamenschalen sorgen dafür, dass glutenfreie Teige elastischer werden und besser zusammenhalten.


Dann gibst du:

  • eine Prise Salz

  • ca. 200 g Mehl

  • und die 3 EL Olivenöl

dazu und knetest alles mit der Hand.


Der Teig darf am Anfang ruhig noch etwas klebrig sein. Jetzt kommt der wichtige Trick:

Die restlichen ca. 35 g Mehl nur nach und nach dazugeben, bis der Teig nicht mehr klebt, sich aber noch weich anfühlt.


Das kleine „erst 200 g, dann den Rest“-Prinzip sorgt dafür, dass du einen wunderbar ausbalancierten Teig bekommst, der nicht zu trocken und nicht zu bröselig wird.

Wenn alles passt, lässt du den Teig 2 Minuten ruhen. Kein klassisches Gehen, einfach nur kurz entspannen lassen – das macht ihn geschmeidiger.


2. Ofen vorheizen

Während der Teig ruht: Backofen auf 225 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das ist wichtig, damit dein Flammkuchen nachher schön knusprig wird.


3. Schmand-Creme vorbereiten

In einer kleinen Schüssel den Schmand mit:

  • einer Prise Salz

  • etwas frisch gemahlenem Pfeffer

verrühren.

Mehr braucht es nicht – der Lachs bringt später genug Aroma mit.


4. Teig ausrollen

Jetzt nimmst du den Teig und legst ihn auf ein Stück Backpapier. Mit einem Nudelholz rollst du ihn schön dünn aus – Flammenkuchen wird traditionell nicht dick gebacken.

Wenn der Teig leicht klebt, einfach etwas Mehl auf das Nudelholz streuen.

Anschließend die Schmand-Creme gleichmäßig auf dem Teig verteilen.


5. Zwiebeln auflegen + ab in den Ofen

Die halbe rote Zwiebel in feine Scheiben schneiden und die halben Ringe dekorativ auf dem Flammenkuchen verteilen.


Dann den Flammenkuchen 12 Minuten auf der untersten Schiene backen und anschließend 5 Minuten direkt auf dem Ofenboden fertig knuspern lassen.


Dieser zweite Schritt macht eine Menge aus – der Boden wird wunderbar kross, ohne auszutrocknen. Alternativ kannst du auch einen Pizzastein verwenden.


6. Jetzt kommt der frische Lachs

Flammenkuchen aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen.

Dann:

  • den Räucherlachs in Stücke zupfen

  • großzügig auf dem warmen, aber nicht mehr heißen Flammenkuchen verteilen

So bleibt der Lachs zart und trocknet nicht aus.


7. Schnittlauch drüber – und genießen

Zum Schluss eine großzügige Handvoll Schnittlauchröllchen über alles streuen.

Und dann: schneiden, servieren, genießen.



Warum dieser Flammenkuchen so gut funktioniert

  • Der Teig ist super einfach und gelingt immer

  • Flohsamenschalen sorgen für Elastizität trotz glutenfreiem Mehl

  • Der Boden wird dank doppeltem Backen schön knusprig

  • Der warme Schmand + der kühle Lachs = perfekte Kombination

  • Der frische Schnittlauch bringt leichte Schärfe und Frische

  • Du brauchst keine komplizierten Zutaten

Ein echtes Wohlfühlgericht, das trotzdem ein kleines bisschen schick wirkt.



Fazit

Dieser Flammenkuchen mit Lachs und Schnittlauch ist die perfekte Mischung aus unkompliziert und beeindruckend. Ein Rezept, das garantiert in deine „Das mache ich wieder!“-Liste wandert.

Collabs.

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