Zimtsterne
- 22. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Zimtsterne gehören zu den beliebtesten Weihnachtsplätzchen überhaupt. Ihr intensives Zimtaroma, die saftig-nussige Konsistenz und die feine Eiweißglasur machen sie zu einem echten Klassiker in der Adventszeit. Dieses traditionelle Zimtsterne Rezept kommt ohne Mehl aus, ist von Natur aus glutenfrei und lässt sich ganz einfach auch alkoholfrei zubereiten.
Mit wenigen Zutaten und etwas Geduld entstehen herrlich weiche Zimtsterne, die nicht verlaufen und perfekt gelingen – ideal zum Verschenken oder für den eigenen Plätzchenteller.
Zutaten für ca. 60 Zimtsterne
170 g Puderzucker
2 frische Eiweiß (Größe M)
1 Prise Salz
2 Teelöffel gemahlener Zimt
230 g fein gemahlene Mandeln
optional: 1 Teelöffel Kirschwasser (für die klassische Variante)
Tipp: Wenn Kinder mitessen oder du alkoholfreie Zimtsterne möchtest, kannst du das Kirschwasser einfach weglassen – der Geschmack ist trotzdem wunderbar.
Zimtsterne selber machen – Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Puderzucker sieben
Zuerst den Puderzucker durch ein feines Sieb sieben. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Eiweißmasse später schön glatt wird und sich gut verstreichen lässt.
2. Eiweiß dickflüssig aufschlagen
Die Eiweiß zusammen mit einer Prise Salz in eine saubere, fettfreie Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine das Eiweiß dickflüssig und weißlich aufschlagen. Es sollte noch nicht steif sein, sondern cremig und glänzend.
3. Puderzucker einrieseln lassen
Nun den gesiebten Puderzucker nach und nach langsam einrieseln lassen, während das Eiweiß weiter geschlagen wird. Es entsteht eine zähflüssige, glänzende Eiweißmasse.
4. Glasur abnehmen
Von dieser Eiweiß-Puderzucker-Masse 5 Esslöffel abnehmen und in eine kleine Schale geben. Diese Glasur wird später für das typische weiße Topping der Zimtsterne verwendet.
5. Trockene Zutaten mischen
In einer separaten Schüssel die gemahlenen Mandeln mit dem Zimt gründlich vermengen.
6. Teig herstellen
Die Mandel-Zimt-Mischung vorsichtig unter die restliche Eiweißmasse heben. Optional jetzt das Kirschwasserhinzufügen. Alles zu einer festen, leicht klebrigen Masse verkneten. Der Teig sollte formbar, aber nicht flüssig sein.
7. Teig kühlen
Den Zimtsterne-Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen. So lässt er sich später leichter ausrollen und ausstechen.
Zimtsterne ausstechen und glasieren
8. Teig ausrollen
Die Arbeitsfläche großzügig mit Mehl oder Puderzucker bestäuben. Den Teig darauflegen und mit einem Nudelholz ca. 5–7 mm dick ausrollen.
9. Sterne ausstechen
Mit einem Sternausstecher Zimtsterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Du benötigst in der Regel mindestens zwei Backbleche.
10. Zimtsterne glasieren
Auf jeden Zimtstern einen kleinen Klecks der zurückbehaltenen Eiweißglasur geben (etwa Centstück-groß oder etwas kleiner). Mit einem Zahnstocher oder kleinen Messer vorsichtig bis an die Ränder verstreichen.
Dieser Schritt dauert etwas länger – daher lohnt es sich, jetzt den Backofen auf 125 °C Ober-/Unterhitze vorzuheizen, sobald etwa zwei Drittel eines Blechs fertig glasiert sind.
Zimtsterne backen
Die Zimtsterne im vorgeheizten Ofen ca. 12 Minuten bei 125 °C backen.Wichtig: Die Zimtsterne sollen weiß bleiben, nicht bräunen! Sie sind perfekt, wenn die Oberfläche trocken ist, der Kern aber noch weich bleibt.
Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen – erst dann werden sie fest genug zum Umsetzen.
Zimtsterne richtig aufbewahren
Bewahre deine Zimtsterne in einer gut schließenden Blechdose auf. So bleiben sie mehrere Wochen saftig und aromatisch. Ein Stück Apfel in der Dose sorgt zusätzlich für Frische (regelmäßig austauschen).
Fazit
Dieses klassische Zimtsterne Rezept ist einfach, traditionell und unglaublich lecker. Ob mit oder ohne Kirschwasser – die saftigen Zimtsterne sind ein Highlight in der Weihnachtsbäckerei und gelingen garantiert.








